Für Fachkräfte
Ich arbeite mit
hochbegabten Kindern
Für Lehrkräfte, Erzieher, Therapeuten und Beratende. Du merkst, dass ein Kind anders tickt, und willst es richtig einordnen: im Unterricht, in der Gruppe und im Gespräch mit den Eltern.
Aus dem pädagogischen Alltag
Das Kind, das nicht ins Raster passt
Es ist mit der Aufgabe fertig, bevor du sie zu Ende erklärt hast. Es stellt eine Frage, die das ganze Thema auf den Kopf stellt. Und in der nächsten Stunde verweigert es ein einfaches Arbeitsblatt. Viele Fachkräfte kennen solche Kinder. Hochbegabung erklärt oft, warum beides zusammengehört.
Im Unterricht
Schnelles Verstehen, wenig Geduld mit Wiederholung, eigene Lösungswege, die nicht im Lösungsheft stehen.
In der Gruppe
Gespräche lieber mit Älteren oder Erwachsenen, ein starker Sinn für Gerechtigkeit, Streit um Regeln, die nicht logisch sind.
Im Verhalten
Unruhe, Rückzug oder Clownerie, wenn der Unterricht nicht fordert. Manche Kinder passen sich an, bis niemand mehr etwas merkt.
Im Gespräch mit Eltern
Eltern beschreiben zu Hause ein anderes Kind als das, das du erlebst. Beide Bilder stimmen.
Was leicht verwechselt wird
Ein zweiter Blick lohnt sich
Unterforderung kann aussehen wie Unaufmerksamkeit, Hinterfragen wie Trotz, Rückzug wie fehlendes Interesse. Manche hochbegabten Kinder bekommen deshalb eine andere Erklärung für ihr Verhalten, bevor jemand an Hochbegabung denkt. Wie sich Hochbegabung, ADHS und Autismus unterscheiden und überschneiden, zeigt der Themenraum Neurodiversität.
Fragen aus der Praxis
Drei Fragen, klar beantwortet
Warum wirkt ein Kind gleichzeitig sehr reif und sehr kindlich?
Weil sich hochbegabte Kinder oft ungleich entwickeln. Das Denken ist weit voraus, Gefühle und soziales Verhalten entsprechen dem Alter. Wer das weiß, erwartet nicht in allem dieselbe Reife.
Warum sind die Leistungen trotzdem manchmal schwach?
Weil Leistung davon abhängt, ob Unterricht und Denkweise zusammenpassen. Ohne Herausforderung lernen manche Kinder nie, sich anzustrengen. Mehr dazu im Themenraum Underachievement.
Wann empfehle ich Eltern einen Test?
Festgestellt wird eine Hochbegabung mit einem Intelligenztest bei einer Fachperson. Ob und wann der richtige Zeitpunkt ist, entscheiden die Eltern. Für diese Entscheidung gibt es ein eigenes Buch, das du ihnen empfehlen kannst (siehe unten).
Weiterlesen in den Themenräumen
Vier Räume für Kita, Schule und Praxis
Themenraum 05Schule & BildungWarum hochbegabte Kinder in der Schule scheitern können und was im Unterricht hilft.Raum betreten
Themenraum 07NeurodiversitätHochbegabung, ADHS und Autismus: Unterschiede, Überschneidungen und Fehldiagnosen.Raum betreten
Themenraum 10UnderachievementWenn ein Kind weit unter seinen Möglichkeiten bleibt, und wie es wieder in Gang kommt.Raum betreten
Themenraum 06NL & BE PerspektivenWie Schulen in den Niederlanden und Belgien mit hochbegabten Kindern arbeiten: beelddenken und top-down-leren.Raum betreten
Zum Weitergeben
Ein Buch für die Eltern, mit denen du sprichst
Wenn Eltern eine Hochbegabung vermuten, haben sie viele Fragen. Das Buch begleitet sie durch die Zeit vor dem Test und hilft ihnen, gut vorbereitet ins Gespräch mit dir zu kommen.
Buch
Vermutung Hochbegabung
Das Buch begleitet dich durch die Zeit vor dem Test, vom ersten Gefühl über das genaue Hinsehen bis zur Entscheidung, ob und wann eine Testung zu euch passt.
Lizenzen für Schule und Praxis
Für dein Team, deine Schule, deine Praxis
Bücher und Wissensbilder in der Karve Bryggja Wissensbibliothek sind für den persönlichen Gebrauch gedacht. Für Schulen, Beratungsstellen und Praxen entsteht ein Lizenzangebot, mit dem ihr sie im Team und in der Arbeit mit Kindern und Eltern nutzt.
Wissensbilder
Zusammenhänge auf einen Blick, für Elterngespräche, Teamsitzungen und Fortbildungen.
Bücher
Fachwissen, das alle im Team in der Leseansicht nachlesen können.
Eine Lizenz für alle
Zugang für mehrere Personen in der Wissensbibliothek, als Schul- oder Praxislizenz.
In Vorbereitung. Du möchtest eine Lizenz für deine Schule oder Praxis? Schreib mir, ich melde mich, sobald das Angebot steht.
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